
BIM als zentraler Baustein der digitalen Transformation
[ Wir wollen nur das Eine: Das Passende ]
Building Information Modeling (BIM) ist eine kollaborative Methode für die digitale Projektabwicklung im Bahnbau. Sie ermöglicht räumliche Koordination, vermeidet Kollisionen (z. B. zwischen Fahrleitung und Kunstbauten) und klärt Schnittstellen zwischen Gewerken und Fachbereichen. BIM sammelt alle relevanten Bauwerksinformationen zentral – von der Trassierung bis zur Instandhaltung – und trägt so zur Risikominimierung, Effizienzsteigerung und Qualitätsverbesserung bei.
Mehrdimensionale Informationsintegration
Entscheidend ist nicht die Vollständigkeit, sondern die Zweckmässigkeit der Informationen für die Planungs- und Bauprozesse. BIM umfasst:
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Geometrie: 2D-Pläne, 3D-Modelle (z. B. Gleisverläufe, Brücken, Tunnel)
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Datenstrukturen: Bauwerke, Bauteile, Systeme
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Technische Spezifikationen: Materialeigenschaften (Schienenqualität, Fahrleitungsmaterial), Nachhaltigkeitskriterien (CO₂-Bilanz von Baustoffen)
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Betrieb: Wartungspläne für Weichen, Instandhaltungszyklen für Fahrleitungen
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Sicherheit: Brandschutzanforderungen für Bahnhofsgebäude, Fluchtwege
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Kosten/Termine: Baukosten, Lebenszykluskosten, Bauphasen, Erhaltungszyklen
